Yoga verändert dein Leben. Das macht die folgende Liste klar. Wir können zu jedem Punkt „Ja, Amen“ sagen.

Hier also: Die Schattenseiten von Yoga – oder: Warum du keinesfalls mit Yoga beginnen solltest.

 

1) Du wirst kaum noch Lust auf McDonalds haben und mehr frisch kochen wollen:
Nachdem du deinen Körper soviel besser kennengelernt hast und seine unglaublichen Funktionen zu schätzen weißt, kannst du einfach nicht mehr anders: Öfters mal frisch gekocht statt schnell gestopft.
2) Du wirst nicht mehr so oft spät schlafen gehen wollen: Eine Morgenyoga-Routine fühlt sich ausgeruht um 7 Uhr einfach so viel besser an als nach einer langen Nacht mit Vodka oder Netflix, und nach dem Abend-Yoga willst du einfach nur mehr ungemein gut schlafen. Das Partyvolk wird wohl eine Weile ohne dich auskommen müssen!
3) Du wirst keine Drama-Queen mehr sein: Yoga zeigt dir Stille und Frieden. Du wirst deine Ruhe so lieben, dass du dich nicht mehr in die Dramen anderer hineinziehen lässt, geschweige denn dein eigenes spielen willst.
4) Du wirst Verantwortung übernehmen: Yoga ist wie ein Spiegel und nicht selten siehst du darin, dass nicht andere Menschen, sondern du für deine Gedanken und Gefühle zuständig bist. Wenn du gern andere für alles verantwortlich machst, wird Yoga für dich kein Ponyhof.
5) Gossipen und Leute ausrichten wird dir keinen Spaß mehr machen: Irgendwie willst du nur mehr über das Gute, das Menschen tun, reden, gemeinsam Pläne schmieden und dich auch gemeinsam freuen.
6) Du wirst weniger shoppen wollen: Es verliert einfach an Reiz, dauernd einem Trend hinterherzujagen. Dafür wirst du vielleicht bald 8 Paar Yogahosen haben.
7) Yoga dehnt oder „öffnet“ nicht nur deine Muskeln, sondern auch dein Herz: Wenn sich im Körper alles geschmeidig und weich anfühlt, wird es schwierig, innerlich „hart“ und erfroren zu bleiben. Der Eisring aus gelerntem Gefühle-Runterschlucken schmilzt langsam und legt dein weiches Herz frei.
8) Folglich wirst Du deine Gefühle fühlen: Das kann manchmal ganz schön gemein sein, denn Gefühle sind ja nicht nur freudvoll. Aber deine Gefühle werden dir gute Wegweiser sein. Dennoch verlierst du dich nicht in einer Emotion. „Auch das wird vergehen“ wird dein Leitsatz.
9)  Du wirst auch mal öffentlich weinen: Wenn du vor allem weiter vor deinen Gefühlen davonlaufen willst, beginn‘ ja nicht mit Yoga. Es gelingt einfach nicht.
10) Du wirst eigentlich im Lauf der Zeit alles aufgeben, das (selbst-)zerstörerisch ist: Wenn du dein Leben wie es jetzt ist – mit Trinken, Rauchen, zu schnellem Autofahren, leicht gereizt sein, Schlaflosigkeit, Überarbeitet sein, Panik oder permanenten Rückenschmerzen – liebst, dann beginn auch keinesfalls mit Yoga.
Klar, wir Yogis trinken, rauchen, fluchen und naschen auch gelegentlich. Wir sind keine Heiligen und wir haben auch Chefs oder Verwandte und Freunde, die uns mal ärgern – aber wir handeln klar und bewusst und lassen den Ärger da, wo er hingehört: Eine hilfreiche Emotion unter vielen, und genauso vergänglich.
Yoga wird dein Leben verändern. Wohin es sich verändert, ist jedoch noch immer deine Entscheidung.
Danke für die Inspiration der Autorin eines ganz ähnlichen Artikels auf doyouyoga.com